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2. Was ist das »FIDO-NET«Um diese Frage einigermaßen zu beantworten zu können, habe ich versucht verschiedene Definitionen aus dem FidoNet selbst zu suchen: »FidoNet's Zweck: Sehr einfach; es ist ein Hobby, ein nicht-kommerzielles Netz von Computerbegeisterten ('Hacker' im ursprünglichen Sinn), die spielen und den Nutzen von Netzwerken herausfinden wollen. Es ist keinesfalls eine kommerzielle Unternehmung. FidoNet wird ausschließlich von den Usern und den Sysops getragen und ist in mancher Hinsicht verwandt zum Amateurfunk. Bis auf wenige 'starre' Regeln betreibt jeder Sysop sein System so, wie es ihm gefällt und aus Gründen, die niemanden sonst etwas angehen.«( Tom Jennings) (Frei übersetzt von Andy Kreuzer 2:2480/60) »Das FidoNet ist ein weltweites Amateur-Computer-Netzwerk. Die Verbindungen der Rechner untereinander werden durch automatische Telefon-Anrufe zu bestimmten Zeiten, der sogenannten 'Mail-Hour', realisiert. Während dieser Zeiten, in Deutschland 3:30 Uhr bis 4:30, haben Anrufer generell keinen Zugriff auf die Systeme.«( Helge Ramdohr, 2:2465/311) »Das private Netz der Superlative: Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Mailbox-Netzen. Eines der weltweit größten privaten Netze ist das Fido-Net. Mehr als 8000 Mailboxen sind diesem Netz angeschlossen, etwa 250 verschiedene Konferenzen werden täglich rund um die Welt geschickt.«( Dieter Soltau, 2:2/254) Richtigstellung: Während der ZMH muß jedes System erreichbar sein und auch Anrufe entgegennehmen. Nicht erlaubt sind Online-Betrieb, Echomailaustausch und Filerequests. »FIDO - größtes privates Computer-Netz der Welt Durch diesen Netzverbund und das darin herrschende »Daten-Verteilungssystem« wird ermöglicht, daß sich die Kosten für das, ja ausschließlich privat betriebene, FIDO-Netz in Grenzen halten: denn jeder FIDO-Offizielle, beginnend beim Node bis hin zum ZC oder gar hinauf zum IC (InternationalerKoordinator - der eigentliche FIDO-Oberboss, Chef aller ZC's, NC's usw.) betreibt seine Tätigkeit als Hobby.«( Quelle: DOS Shareware Nr.8 August 1992) »FIDO in all seinen Bereichen ausführlich zu beschreiben, würde den Umfang dieser Ausgabe bei weitem sprengen, so daß es nur zu diesem groben Überblick reicht. Tatsache ist, daß das FIDO-Netz einen hervorragenden Service und ein richtiges, eigenes Flair bietet, wenngleich es aufgrund der unterschiedlichen Mailbox-Oberflächen etwas gewöhnungsbedürftig ist und Flexibilität erfordert, aber auch erlaubt. Da FIDO - im Gegensatz zu manch anderem Netz - weniger streng themenorientiert ist und zudem ausschließlich privat organisiert wird, ist es das ideale Netz für eine DFÜ-Mitgliedschaft - aber bitte immer die monatliche Telefonrechnung im Auge behalten...«( Quelle: DOS Shareware Nr.8 August 1992)
Siehe auch unter »11.1. Begriffserklärungen von A - Z«
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© Harald Meyer Aktualisiert am: 12.05.98 |