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4. Praktische Funktionsweise
4.1. Funktion
Eine Mailbox besteht im Grunde aus einem Computer, einer Verbindung zum Telefonnetz
(Modem bzw. ISDN-Karte) und einer Software, welche die Verwaltung der Anlage ausführt.
Über dieses Programm wird auch die Zugangsberechtigung in die Mailbox geregelt (Auf die
Sicherheitseinrichtungen in einer Mailbox wird später eingegangen). Grundsätzlich muß
man bei einer Mailbox (auch BBS genannt --> Englisch: Bulletin-Board-System) zwei
Bereiche unterscheiden. Den Mailbereich, in dem die Nachrichten sind und den Dateibereich,
in dem die Programme und Dateien, auf die die User (Benutzer der Mailbox) Zugriff haben,
stehen. Diese Bereiche werden über das Mailboxprogramm ausdrücklich freigeschaltet. Auf
nicht freigeschaltete Bereiche haben die User der Mailbox keinen Zugriff.
Dies bedeutet in der Praxis, daß der Systembetreiber (Sysop) jeden Bereich, auf den
ein User Zugriff haben soll, separat definieren muß. Somit ist sichergestellt, daß kein
User Zugriff auf die Systembereiche oder die Bereiche mit persönlichen Daten bzw.
Programmen hat.
Die Organisation auf der Festplatte wird üblicherweise so gestaltet, daß die User
lediglich Zugriff auf wenige, festgelegte Unterverzeichnisse sowie die darunterliegenden
Strukturen haben. Das sind üblicherweise Verzeichnisse in denen die Dateien angeordnet
sind, auf die die User Zugriff haben sowie ein Verzeichnis, in dem die für die User
freigeschalteten Nachrichten stehen.
Die Nachrichten- und Dateibereiche sind üblicherweise über genau definierte
Zufriffsrechte gegen unbefugtes Lesen und Schreiben gesichert. Darüber hinaus bestehen in
(fast) jeder Box allgemeine Bereiche, in denen jedem User bestimmte Informationen
zugänglich sind. Das sind im allgemeinen Informationen über die Box, der Userantrag,
bestimmte Listen oder Programme (Virenscanner, Mailboxlisten, ...).


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