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11. Computer "verstehen" (Computer, das unbekannte Wesen)
- In einer Zeit, wo eine Computergeneration die andere in etwa sechs Monaten ablöst,
müßte man denken, daß der Computer ein normales Arbeits- und Unterhaltungsmittel
geworden ist. Dem ist aber nicht so. Die bösen Witze über die Sekretärin, die den
Computer wie eine Schreibmaschine benutzen und nicht verstehen was dahinter steckt,
treffen heut immer noch zu. Auch die Berührungsängste mit dem Computern von Menschen die
nicht unmittelbar den Computer zum Arbeiten brauchen sind eindeutig heut noch Realität.
Auch im nicht-technischen Bereich der UNI Essen ist die Präsenz von Professoren und
Dozenten im Internet erschreckend niedrig. Auf Seiten der Studenten sieht es nicht viel
besser aus. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. Sie reichen von einfacher
Interesselosigkeit bis zu konkreten Berührungsängsten mit dem Medium Computer. Es
existieren schon sehr viele Ideen darüber, wie das Dilemma gelöst werden kann. Beispiele
sind:
 | Schulungen für Erwachsene (Volkshochschulkurse) |
 | Tutorien für Studenten |
 | Einführungsveranstaltungen (HRZ oder auch Lehrveranstaltungen) |
 | Projekte, die von Professoren und Studenten ins Leben gerufen worden (Arbeitsgruppe TTS) |
 | Internetcafe (Kennenlernen des Internets in zwangloser Atmosphäre) |
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- Diese Möglichkeiten helfen zwar den »Mißstand« zu lindern, das Problem wird aber
damit nicht gelöst. Ich sehe darin eine Generationsfrage. Die nächste Generation von
Studenten wird die Computerbenutzung schon als Normalität verstehen. Sie sind mit
Computern und Computerspielen aufgewachsen. Auch der stetige Preisverfall von
Computersoft- und Hardware wird in Familien die Akzeptanz erhöhen.
- In den Reihen von Lehrkräften wird der Vorgang sich noch um eine Generation
hinauszögern. Das hängt mit dem höheren Altersdurchschnitt zusammen.
- So sind alle Aktivitäten die den Computer im Mittelpunkt haben Pionierarbeit.
Ausgenommen davon sind lediglich spezielle Studienrichtungen, die sich mit Informatik
u.ä. beschäftigen.


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